
An
sich ist Sushi selbermachen keine grosse Hexerei. Weil es tausende
verschiedene Rezepte gibt stellen wir hier die "Basis" für Moki, die
gerollten Sushi vor. Dies sind die wahrscheinlich bekanntesten Sushi in
unseren Breitengraden.
Zu allererst muss man den Reis waschen.
Also Reis in ein Sieb geben und gut unter dem Wasserhahn durchspülen
bis kein "trübes" Wasser mehr unten rauskommt.
Dann gibt man
den Reis, mit ungefähr der gleichen Menge Wasser in einen Topf und
bringt das Wasser bei starker Hitze zum Kochen. Sobald das Wasser
kocht, dreht man die Hitze etwas zurück und lässt den Reis
weiterköcheln bis das Wasser aufgesaugt ist. Der Reis sollte nicht
matschig werden. Also früh genug vom Herd nehmen.
Jetzt müssen wir den Reis "würzen". Hierzu gibt es eine einfache
Faustregel. Pro Tasse rohen Reis, gibt man 6 EL Reisessig, 5 EL Zucker
und 4 EL Salz zum gekochten Reis. Ob man jetzt mehr oder weniger der
drei Zutaten hinzutut kann jeder für sich selbst und nach Belieben
bestimmen.
Jetzt sollten Sie etwas Geduld beweisen und den Reis gut abkühlen
lassen.

Als
nächstes werden die eigentlichen Sushi gemacht. Hierzu nehmen wir
unsere Bambusmatte und legen ein Algenblatt (Nori) darauf. Über dieses
Algenblatt verteilen wir dann eine Schicht des jetzt abgekühlten Reis.
Achtung, nicht zu viel Reis auftragen, da der Moki sich sonst nachher
nicht mehr zusammenrollen lässt. Die oberen 2 Zentimeter des Nori kann
man "leer" lassen. Dies vereinfacht nachher das Zusammenrollen. Ein
anderer kleiner Trick: Finger anfeuchten, dann klebt der Reis nicht so
stark.
Dann geht es an die Füllung. Wie gesagt, der Fantasie
sind keine Grenzen gesetzt, rein kommt was schmeckt. Man legt also
seine Füllung auf den unteren Teil des Algenblattes und, mit Hilfe der
Bambusmatte, rollt man den Moki zu einer "Rolle". Mit den 2 Zentimetern
die wir oben leergelassen haben, schließen wir unsere Rolle.
Jetzt
sollte man ein scharfes Messer nehmen und die Rolle in kleine Scheiben
von 2-3 Zentimetern schneiden und schön auf einer Platte anrichten.